Netzwerk
Dein Server hat eine öffentliche IPv4-Adresse und einen IPv6-Block, beide beim ersten Boot für dich konfiguriert. Beide stehen im Tab Netzwerk, die IPv4-Adresse zusätzlich in der Übersicht.
Sicher den Server selbst ab, ab dem ersten Start
Geh davon aus, dass jeder Port, auf dem dein Server lauscht, ab der Sekunde des Bootens aus dem Internet erreichbar ist, über IPv4 wie über IPv6.
Konfigurier die Firewall des Servers selbst, mit nftables, ufw oder firewalld, und zwar bevor du einen Dienst startest, nicht danach. Das ist die Ebene, die du vollständig kontrollierst, und die einzige, auf die du dich verlassen solltest.
Firewall-Regeln im Portal
Der Tab Netzwerk hat eine Karte Firewall-Regeln. Regeln, die du dort anlegst, beschreiben Richtung, Aktion, Protokoll, Ports und Quelle beziehungsweise Ziel, und sie greifen außerhalb der Maschine statt in ihr.
Betrachte das als zweite Ebene. Die Firewall auf dem Server ist die, deren Zustand du sehen, testen und nachvollziehen kannst. Konfigurier also zuerst diese und halte sie für sich genommen korrekt. Was du im Portal ergänzt, steht davor, nicht an ihrer Stelle.
IPv4
Eine Adresse pro Server. Eine zweite lässt sich nicht bestellen.
Die Adresse bleibt dem Server über Neustarts, Tarifwechsel und sogar eine Neuinstallation hinweg erhalten. Sie geht zurück in den Pool, wenn du den Server löschst, und eine Adresse, die du freigegeben hast, wird für deinen nächsten Server bevorzugt. Löschen und neu bestellen landet also oft auf derselben Adresse.
IPv6
Jeder Server bekommt einen /112-Block, das sind 65.536 Adressen. Das Portal zeigt dir den Block, endend auf :0/112:
2001:0db8:1234:5678::64:0/112Die Adresse, die tatsächlich auf dem Interface konfiguriert ist, ist die erste aus dem Block, endend auf :1. Die gehört in den AAAA-Record, und mit der verbindest du dich:
ssh root@2001:0db8:1234:5678::64:1Der ganze Block wird zu deinem Server geroutet. Weitere Adressen, die du brauchst, eine pro Container oder eine pro virtuellem Host, legst du also selbst auf dem Interface an. Auf unserer Seite muss dafür nichts vergeben werden.
Eine Neuinstallation ändert den Block
Die IPv4-Adresse übersteht eine Neuinstallation, der IPv6-Block nicht. Alles, was auf der alten Adresse festgenagelt ist, AAAA-Records eingeschlossen, musst du danach anpassen. Tarifwechsel und Neustarts lassen ihn in Ruhe.
Reverse DNS
Den PTR-Record kannst du nicht selbst setzen
Das Feld Reverse DNS im Tab Netzwerk meldet beim Speichern Erfolg, der PTR-Record deiner Adresse wird dabei aber nicht geändert. Bis das behoben ist, verlass dich nicht darauf, und prüf nach, worauf deine Adresse wirklich auflöst:
dig +short -x <deine-ip>Wenn du einen bestimmten PTR-Record brauchst, etwa für einen Mailserver, wende dich an den Support, wir setzen ihn dann.
Traffic
Traffic wird nicht gemessen, nicht gedeckelt und nicht berechnet. Es gibt kein Kontingent, das ausgehen kann, und nichts auf deiner Rechnung hängt daran, wie viel du überträgst. Du bezahlst den Tarif, siehe Abrechnung.
Wie es weitergeht
- Server verwalten für die Konsole, wenn das Netzwerk das Kaputte ist
- Fehlersuche, wenn der Server nicht antwortet