Webhosting
Managed Shared Hosting. Du kaufst ein Paket, also einen Speicher-Pool plus Support-Stufe, und legst darin eine oder mehrere Websites an. Eine Website ist ein Satz Hostnamen, eine Runtime, eigene Dateien und die Datenbanken, die sie braucht.
Zu jeder Website gehören eine Konsole im Browser, ein Cron-Planer, Backups auf Abruf und SFTP-Zugang. Server, Container oder Webserver-Konfiguration verwaltest du nicht.
Die Bestellung ist nicht sofort fertig
Eine Hosting-Bestellung wartet auf einen Menschen
Die meisten unserer Produkte werden automatisch eingerichtet. Hosting nicht. Nach der Zahlung liegt die Bestellung in der manuellen Bearbeitung, bis sie von Hand freigegeben wird, und im Portal läuft dazu kein Countdown.
Plan das ein. Wenn eine Website zu einem festen Termin live sein soll, bestell das Paket ein paar Werktage vorher.
Der Ablauf hat zwei Schritte, und die werden leicht verwechselt:
- Du bestellst ein Paket. Sobald es freigegeben ist, erscheint es unter Webhosting im Dashboard als leeres Paket.
- Die Website legst du selbst an. Über Website hinzufügen am Paket. Du wählst Namen, Hostnamen, Runtime und Webserver. Das geht sofort.
Eine frisch angelegte Website steht zunächst auf Wird bereitgestellt und wechselt auf Aktiv, sobald sie ausliefert. Bis dahin zeigt das Portal nur das Status-Abzeichen.
Der Website-Name ist ein kurzer Slug und über alle Kunden hinweg eindeutig, nicht nur in deinem Konto. Ist er vergeben, bekommst du:
site name already in useUngültige Namen werden mit der Regel im Klartext abgelehnt:
invalid site name (3-32 chars, lowercase letters/digits/hyphens, must start with a letter)Speicher ist ein Pool für das ganze Paket
Alle Websites eines Pakets teilen sich denselben Speicherwert. Was zählt:
| Zählt mit | Zählt nicht mit |
|---|---|
| Die Dateien aller Websites im Paket | Backups, die du erstellt hast |
| Datenbankgröße, Daten plus Indizes | |
| Postfächer auf Domains, die an einer Website hängen |
Gemessen wird einmal pro Stunde, Löschungen wirken also verzögert
Die Zahl im Portal ist eine Messung, kein Live-Zähler. Löschst du 20 GB, bleibt der Wert bis zum nächsten stündlichen Lauf stehen. Lösch nicht noch mehr, weil die erste Löschung angeblich "nichts gebracht" hat.
Über die Paketgröße hinauszugehen blockiert nichts. Schreibzugriffe funktionieren weiter, die Website liefert weiter aus, nichts wird gesperrt. Der Überhang wird stündlich gemessen und als eigene Position auf der nächsten Rechnung abgerechnet, mit 0,05 € pro GB und Monat netto (5,95 Cent inkl. 19 % MwSt.).
Das Portal zeigt den Zustand als einfachen Satz am Paket:
2.1 GB über Paket-Kontingent — Zusatzspeicher wird nachberechnetPlan wechseln
Plan ändern an einer Website bietet ausschließlich größere Pakete an. Ein Downgrade gibt es im Portal nicht, und die API lehnt es ab:
target product must be a higher tierEin Upgrade wirkt sofort und wird anteilig auf deine laufende Abrechnungsperiode verrechnet. Es hebt die Paketgröße an; verschoben, vergrößert oder neu gestartet wird dabei nichts. Für ein kleineres Paket wende dich an den Support.
Wenn ein Paket endet
Endet ein Paket, zum Beispiel weil du es gekündigt hast und der Vertrag ausgelaufen ist, gehen seine Websites offline. Gelöscht wird dabei noch nichts:
- Deine Dateien erreichst du weiter per SFTP.
- Deine Datenbanken sicherst du über ein Backup, das von jeder einen SQL-Dump enthält. Solange die Website offline ist, kann sich nichts direkt mit ihnen verbinden.
- Backups kannst du weiter erstellen und herunterladen. Jedes wird 72 Stunden aufbewahrt.
Das gilt 30 Tage lang. Den letzten Tag nennen dir die E-Mail, die beim Abschalten kommt, und die Seite der Website im Dashboard. Sieben Tage vor dem Löschtermin bekommst du eine Erinnerung. Danach werden die Websites gelöscht. Ein letztes Backup ihrer Dateien und Datenbanken wird noch 14 Tage aufbewahrt und danach ebenfalls gelöscht.
Ist eine Zahlung für das Paket überfällig, wenn du es kündigst, oder wird sie vor dem Kündigungsdatum überfällig, endet das Paket stattdessen sofort. Seine Websites gehen offline, und es gelten dieselben 30 Tage. Bezahlst du danach die offene Rechnung, läuft das Paket wieder bis zum Vertragsende, solange seine Websites noch nicht gelöscht sind.
Sichere deine Daten vor dem Löschtermin
Eine gelöschte Website kannst du nicht selbst wiederherstellen. Lad alles, was du behalten willst, vorher herunter: deine Dateien per SFTP und ein Backup für deine Datenbanken.
In dieser Zeit laufen keine Cron-Aufgaben. Einstellungen, Hostnamen, Weiterleitungen, Cron-Aufgaben, Wartungsmodus, neue Datenbanken, Wiederherstellungen und die Konsole sind gesperrt, und dem Paket lassen sich weder Websites hinzufügen noch ein anderer Tarif zuweisen.
Was nicht dabei ist
Sag früh Bescheid, wenn du etwas davon brauchst, denn keines ist ein Schalter, den du umlegen kannst:
- Keine SSH-Shell. Dateiübertragung läuft ausschließlich über SFTP, einzelne Befehle über die Konsole im Portal.
- Keine SSH-Public-Keys. SFTP authentifiziert sich per Passwort.
- Kein Dateimanager im Browser und kein phpMyAdmin. Dateien gehen über SFTP, Datenbanken über ihre Zugangsdaten.
- Kein funktionierendes
mail(). In der Runtime läuft kein Mail-Dienst, PHPsmail()hat also niemanden, dem es die Nachricht übergeben kann. Verschick stattdessen über SMTP. - Kein root, keine Paketinstallation. Alles läuft als unprivilegierter Benutzer, und nur
/appüberlebt einen Neustart. - Kein
/healthz. Dieser Pfad ist auf jeder Runtime reserviert und erreicht deinen Code nie.
Hier anfangen
| Seite | Worum es geht |
|---|---|
| Domains, DNS und HTTPS | Welche Hostnamen du nutzen darfst, welche Records du setzt, www, Zertifikate |
| Runtime und PHP-Einstellungen | PHP-Versionen, nginx oder Apache, Document Root, änderbare Einstellungen |
| Dateien, Konsole und Cron | SFTP, Verzeichnisaufbau, einzelne Befehle, geplante Aufgaben |
| Datenbanken | MariaDB, Zugangsdaten, Rotation, Verbindungslimits |
| Backups und Wiederherstellung | Backups auf Abruf, ihr Inhalt, was Wiederherstellen wirklich tut |
| Fehlersuche | Sortiert nach der Fehlermeldung, die du siehst |
Weiter
- Domains, DNS und HTTPS, denn eine neue Website liefert nichts aus, solange DNS nicht auf uns zeigt
- Dateien, Konsole und Cron, um deinen Code auf die Website zu bekommen